Landeskunde Baden-Württemberg

 

Landesgeschichte

Das "Ländle" kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Bereits vor einer halben Million Jahren lebten auf dem Gebiet des heutigen Landes Menschen. Zahlreiche archäologische Funde belegen das vorgeschichtliche Leben. In der Antike gehörte das Gebiet zum Römischen Reich, viele Städte wurden in dieser Zeit gegründet, beispielsweise Rottweil, Ladenburg, Bad Wimpfen, Rottenburg und Heidelberg. Im weiteren Verlauf der Geschichte besetzten Allemannen das Gebiet, einige Teile fielen dem Ostfränkischen Reich zu. Im Hochmittelalter gehörte das Gebiet zu den zentralen Landschaften des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Im 13. Jahrhundert entstanden einzelne Territorien, wie die Fürstentümer Württemberg, Vorderösterreich, Pfalz, Baden, Fürstenberg und Hohenlohe sowie Reichsstädte, Klosterstaaten und weltliche Herrschaftsgebiete der Bistümer Konstanz, Worms, Speyer und Straßburg.

Bis zur Entstehung eines Südweststaates gingen noch einige Jahrhunderte ins Land. Die Turbulenzen der Reformation, des Bauernkrieges und des Dreißigjährigen Krieges, die Zeit des Absolutismus und die Einflüsse der Französischen Revolution wie der Revolution der Jahre 1848/49 führten zu einem stetigen Wandel und einer Entwicklung der Gebiete mit zahlreichen Gebietsneuordnungen und ständig wechselnden Herrschaftsverhältnissen. Erst nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde es möglich, die beiden Landesteile Baden und Württemberg zu einem gemeinsamen Bundesland zu vereinen.

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    Reihenfolge ab Beginn: König Karl von Württemberg bei der Eröffnung des Landtags - Erste badische Volksregierung - Umzug der NSDAP in der Neckarstraße - Trümmerbeseitigung in Stuttgart - Verfassungsgebende Versammlung

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