Landeskunde Baden-Württemberg

 

Sportlerinnen und Sportler

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Ob Fußball, Mountainbike oder Schwimmen - viele Baden-Württemberger sind ganz vorne mit dabei und ergattern Plätze auf dem Siegertreppchen. In dieser Kategorie finden sie neben aktiven Athleten aus dem Land auch große Namen, die in der Vergangenheit Erfolge feiern konnten.

Dieter Baumann

Dieter Baumann wurde am 09.02.1964 in Blaubeuren geboren. Er ist verheiratet mit Isabelle Baumann, die jahrelang als Trainerin von Baumann fungierte und ihn unter anderem zu seinem größten Erfolg führte: dem Olympiasieg im 5.000-Meter-Lauf in Barcelona. Das Ehepaar Baumann hat eine Tochter und einen Sohn.

Sportlicher Werdegang

Nach seiner Lehre zum Fotolaborant startete Dieter Baumann seine Läuferkarriere zunächst beim LG Alb Donau und war anschließend beim VFL Waiblingen aktiv. 1988 errang er seinen ersten großen internationalen Erfolg, als er über 5.000 Meter Olympia-Zweiter in Seoul wurde.

In seinen sportlich erfolgreichsten Jahren von 1990 bis 2000 lief Dieter Baumann für die LG Leverkusen. 1992 gelang ihm durch einen spektakulären Schlussspurt mit dem Olympiasieg im 5.000 Meter-Lauf in Barcelona sein größter sportlicher Erfolg. Noch im selben Jahr wurde Baumann zum Sportler des Jahres in Deutschland gewählt.

Bei den Europameisterschaften 1994 in Helsinki gewann Dieter Baumann ebenfalls über seine Spezialdisziplin der 5.000 Meter eine Goldmedaille. Beim 3.000-Meter-Lauf 1998 beim Worldcup in Johannesburg errang er den Sieg. Über die 10.000 Meter wurde er 1998 in Budapest und 2002 in München Zweiter.

1999 wurde Dieter Baumann bei einer Dopingkontrolle und der darauffolgenden Kontrollprobe positiv auf die Substanz Nandrolon getestet. Aufgrund des Fundes von Norandestrion in Baumanns Zahnpasta und Haarproben ohne Befund wurde er 2000 vom Deutschen Leichtathletik-Verband vom Vorwurf des Dopings freigesprochen.

Der komplette Vorfall ist unter dem von den Medien geprägten Begriff „Zahnpastaaffäre“ in die Annalen eingegangen. Die International Association of Athletics Federations (IAAF) erkannte den Freispruch des deutschen Verbands nicht an und sperrte Baumann von 2000 bis 2002. Dieter Baumann bestreitet bis heute die Einnahme von Dopingsubstanzen.

Nach einem erfolgreichen Comeback bei den Leichtathletik-Europameister-schaften 2002 über 10.000 Meter in München missglückte ihm der Umstieg auf die Marathondisziplin. 2003 errang er nochmals nationale Titel über 10.000 und 5.000 Meter. 2003 beendete Dieter Baumann nach 22 Jahren seine Profikarriere.

Bereits während seiner Profikarriere schrieb und veröffentlichte Baumann Bücher. Außerdem ist er seit 1995 für die taz und das Laufmagazin Runner’s World journalistisch tätig. 2009 präsentierte er erstmals sein Kleinkunst-programm „Körner – Currywurst – Kenia. Ein locker leichter Abend über Laufen, Leben, Last und Lust“.

Erfolge

International:

1988:              Olympiazweiter 5.000 m
1989:              Halleneuropameister 3.000 m

1992:              Olympiasieger 5.000
1994:              Europameister 5.000 m , Europacupsieger 5.000 m
1998:              Weltcupsieger 3.000 m,
1997/1998:     Europacupsieger 3.000m
1997/2002:     Sieger des Euro-Challenge 10.000 m 1997 und 2002
1998/2002:     Vize-Europameister 10.000 m 
 

National:

  1.500 m:       1987, 1988, 1989, 1992, 1995, 1996, 1998 
 
3.000 m:       1987, 1992, 1994, 1997, 1998, 2001
  5.000 m:       1986, 1988, 1991, 1992, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 
                       1999, 2003
10.000 m:       1994, 1998, 2003

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Boris Becker

Geboren wurde Boris Becker am 22. November 1967 in Leimen. Er ist in zweiter Ehe verheiratet und hat vier Kinder.

Sportlicher Werdegang

Mit sechs Jahren trat Becker 1973 in den Tennisclub Blau-Weiß Leimen ein. Bereits 1977 wurde er in den Jugendkader des Badischen Tennisbundes aufgenommen. Ein Jahr später kam er in die deutsche Jugendauswahlmannschaft des DTB. 1981 spielte er in der 1. Herrenmannschaft.

1985 schrieb Becker Tennisgeschichte: Mit 17 Jahren ist er der jüngste Wimbledon-Sieger aller Zeiten. Er war auch der erste Deutsche, der dieses Turnier gewonnen hatte. Während seiner Tenniskarriere gewann er 49 Turniere im Einzel, darunter 6 Grand-Slam-Turniere, 15 Turniere im Doppel. Insgesamt war Becker 12 Wochen die Nummer 1 der Weltrangliste.

Seine spektakuläre und emotionale Spielweise begeisterte die Fans und brachte ihm den Kult-Spitznamen "Bumm-Bumm-Becker" ein. Am 25. Juni 1999 gab Becker seinen Rücktritt bekannt.

Erfolge

1985     Juniorenweltmeister
             Turniersieg in Wimbledon
             Wahl zum „Sportler des Jahres“
1986     Juniorenweltmeister
             Zweiter Turniersieg in Wimbledon
             Erneute Wahl zum „Sportler des Jahres“
1988     Davis-Cup- Gewinner mit der deutschen Mannschaft
1989     Turniersieg der US-Open und Wimbledon
             Davis-Cup Gewinner mit der deutschen Mannschaft
             Zum dritten Mal Wahl zum „Sportler des Jahres“
1990     Wahl zum „Sportler des Jahres“
1991     Turniersieg der Australian Open
             Führung der Tennis-Weltrangliste
1992     Goldmedaille im Doppel bei den Olympischen Spielen in 
             Barcelona mit Michael Stich            
1995     Weltmeister im Einzel
1996     Turniersieg der Australian Open
1997     Teamchef der Davis-Cup Mannschaft

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Melanie Behringer

Geboren wurde Melanie Behringer am 18. November 1985 in Lörrach. Sie ist gelernte Bürokauffrau.

Sportlicher Werdegang

In der E- und D- Jugend spielte Behringer bei der SpVgg Utzenfeld. Bis 2003 war sie beim FC Hausen und wechselte anschließend zur Damenmannschaft des SC Freiburg. Danach war sie von 2008 bis 2010 beim FC Bayern München. Seit der Saison 2010/11 spielt sie beim 1. FFC Frankfurt.

Behringer ist seit 2005 Mittelfeldspielerin der Fußballnationalmannschaft der Damen. Zusammen mit der Nationalmannschaft wurde sie 2007 in China Weltmeisterin, bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 Bronzemedaillengewinnerin und 2009 Europameisterin.

Erfolge

2004       U-19 Vize-Fußballeuropameisterin
2004       U-19 Fußballweltmeisterin
2007       Weltmeisterin mit der Nationalmannschaft
2008       Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Peking
2009       Europameisterin

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Mario Gomez

Mario Gomez wurde am 10. Juli 1985 in Riedlingen geboren. Sein Vater ist Spanier, seine Mutter kommt aus Schwaben. Er wuchs in Unlingen in Ober-schwaben auf.

Sportlicher Werdegang

Gomez’ sportliche Karriere als Fußballer begann beim SV Unlingen, danach spielte er beim FV Saulgau. Bis 2001 spielte er in der Jugend des SSV Ulm 1846 und kam 2001 zur A-Jugend des VfB Stuttgart. Von 2003 bis 2005 spielte er für die Regionalligamannschaft VfB Stuttgart II, hatte aber auch schon erste Bundesliga-Einsätze. Von 2004 bis 2009 war er bei der Profimannschaft des VfB Stuttgart in der Bundesliga, zur Saison 2009/10 wechselte Mario Gomez zum FC Bayern München.

Mario Gomez durchlief alle Juniorenteams Deutschlands seit der U17-Nationalmannschaft. Zwischen 2005 und 2007 war er in der  U21-National-mannschaft und spielte auf der Position des Stürmers. 2007 wurde er für die Fußballnationalmannschaft nominiert und spielt im "Angriff".

Erfolge

2003          Deutscher A-Junioren-Meister
2007          Deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart     
                     Finalteilnehmer im DFB-Pokal mit dem VfB Stuttgart
                     Tor des Monats Juni
                     Fußballer des Jahres
                     Erstnominierung für die Nationalmannschaft
2008          2. Platz bei der Europameisterschaft
2009/10   Sieger DFB-Pokals mit Bayern München
                    Deutscher Meister mit Bayern München
                    Finalteilnahme Champions League
2010          3. Platz bei der Weltmeisterschaft                                       

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Steffi Graf

Am 14. Juni 1969 wurde Steffi Graf in Mannheim geboren. Sie ist mit dem ehemaligen Tennis-Profi Andre Agassi verheiratet. Gemeinsam haben sie einen Sohn und eine Tochter.

Sportlicher Werdegang

Im Alter von vier Jahren begann Steffi Graf beim HTC Heidelberg mit dem Tennissport. Schon zwei Jahre später konnte Graf verschiedene Turniere für sich entscheiden. 1982 war sie die zweitjüngste Profisportlerin aller Zeiten und wurde in der WTA-Rangliste gemeldet.

Im Jahr 1983 nahm sie zum ersten Mal an einem der Grand-Slam-Turniere, den French Open teil. Der endgültige Durchbruch gelang ihr 1987, als sie die Spitze der WTA-Rangliste übernahm. 1988 gewann Steffi Graf alle vier Grand-Slam-Turniere und die Olympischen Spiele, womit ihr als bisher einzigen Person ein Golden-Slam-Triumph gelang.

Bis zu ihrem Rücktritt im August 1999 kann Graf auf eine beträchtliche Bilanz zurückweisen: Sie gewann 22 Grand-Slam-Turniere und war insgesamt 377 Wochen lang Nummer 1 der Tennis Weltrangliste.

Erfolge

1982       Deutsche Jugendmeisterin der Achtzehnjährigen
1985       Platz 6 der Weltrangliste                                                                 
1986       Erster Turniersieg als Profi-Sportlerin in Hilton Head
               COREL WTA TOUR- Newcomer des Jahres
1987       Turniersieg der French Open
               Führung der WTA-Rangliste
               Federation Cup mit dem deutschen Nationalteam
1988       Sieg aller Grand–Slam-Turniere
               Goldmedaille im Einzel der Olympischen Spiele in Seoul
               Bronze im Doppel der Olympischen Spiele mit Claudia Kohde-Kilsch 
               Wahl zur „Weltsportlerin des Jahres“
1989       Sieg in Wimbledon, bei den US und Australian Open
               Wahl zur „Sportlerin des Jahres“
1990       Turniersieg bei den Australian Open
1991       Turniersieg in Wimbledon
1992       Dritter Turniersieg in Wimbledon 
               Silbermedaille im Einzel bei den Olympischen Spielen in Barcelona
1993       Turniersieg der French und US Open, Wimbledon
1994       Turniersieg der Australian Open 
1995       Gewinnerin der French und US Open und Wimbledon
1996       Titelverteidigung der French, US Open und Wimbledon
1999       Sieg bei den French Open
               Verleihung des Olympischen Ordens des IOC
               Wahl zur „Ballsportlerin des Jahrhunderts“
2004       Aufnahme in die "International Tennis Hall of Fame"
2008       Aufnahme in die "Hall of Fame des deutschen Sports"                                                           

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Regina Halmich

Geboren wurde Regina Halmich am 22. November 1976 in Karlsruhe. Sie ist gelernte Rechtsanwaltsgehilfin.

Sportlicher Werdegang

Im Alter von elf Jahren begann Regina Halmich mit Judo. Drei Jahre später wechselte sie zu Karate und Kickboxen, später dann zum Boxen.

Sie boxte in der Gewichtsklasse Fliegengewicht. 1995 wurde sie zum ersten Mal Weltmeisterin. Am 30. November 2007 bestritt Regina Halmich als amtierende Weltmeisterin der WIBF ihren letzten Kampf in der dm-Arena in Karlsruhe. Insgesamt hat sie 56 Profikämpfe bestritten.

Bekannt wurde Halmich auch durch mehrere Fernsehauftritte, unter anderem als sie zweimal gegen den TV-Moderator Stefan Raab in dessen Sendung TV total im Boxring antrat.

Erfolge

1994     Europameistertitel im Super-Fliegengewicht.
1995     Weltmeistertitel der Woman International Boxing Federation
             (WIBF) im Junior-Fliegengewicht.
1997     Wahl zur weltbesten Boxerin durch den WIBF

Zwischen 1995 und 2007 ist Halmich zwölf Jahre lang ungeschlagene WIBF- Weltmeisterin im Fliegengewicht. Von ihren 56 Profikämpfen gewann sie 54 (16 davon durch K.o.), boxte einmal unentschieden und musste eine Niederlage hinnehmen.

2007     beendet sie mit einem Sieg über Hagar Shmoulefeld Finer ihre
             sportliche Karriere. 

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Sebastian Kienle

Sebastian Kienle wurde am 6. Juli 1984 in Knittlingen im Enzkreis geboren. Kienle ist einer der erfolgreichsten Triathleten Deutschlands. Er wurde 2014 Ironman-Europa- und Weltmeister.  

Sportlicher Werdegang

Sebastian Kienle entwickelte schon früh eine Leidenschaft für den Triathlonsport. Er begann sein Training beim TV Bretten. Da sich schon früh sein Talent bemerkbar machte, wurde er bereits im Alter von 14 Jahren in den Kader des Vereins aufgenommen. Seine ersten sportlichen Erfolge konnte er in den Jahren 2005 und 2006 bei den Deutschen Triathlonmeisterschaften erzielen.

Im Jahr 2009 gewannt Kienle seinen ersten Ironman 70.3 in Wiesbaden. Im darauffolgenden Jahr beendete er zum ersten Mal die Langdistanz in Roth (180km Rad, 42km Laufen, 3,8km Schwimmen). Er hält seitdem den Rekord für die schnellste Langdistanzpremiere. Kienle beendete die Challenge Roth in 07:59:06 Stunden. Seither wurde er zweimal Ironman 70.3 Weltmeister. Nachdem er bereits 2013 bei der Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii Dritter wurde, konnte er sich ein Jahr danach den Weltmeistertitel sichern. Eine Titelverteidigung im darauffolgenden Jahr gelang Kienle nicht. 2015 wurde Kienle Vize-Europmeister auf der Langdistanz in Frankfurt und Vize-Weltmeister auf der Mitteldistanz in Zell am See.

Sebastian Kienle belegte bei der Sport1-Wahl zum „Sportler des Jahres 2014“ den dritten Platz. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin in Mühlacker.

Erfolge

2005    Deutscher Triathlonmeister (Crosstriathlon)
2006    Deutscher Triathlonmeister (U-23)
2009    Deutscher Triathlonmeister (Mitteldistanz)
2010    Deutscher Triathlonmeister, 2. Platz Challenge Roth
2011    2. Platz Challenge Roth
2012    Ironman 70.3 Weltmeister, Vize-Europameister Ironman
2013    Ironman 70.3 Weltmeister, 3. Platz Ironman Weltmeisterschaft
2014    Ironman Europameister, Ironman Weltmeister (Hawaii)
2015    Ironman Vize-Europameister (Frankfurt), Ironman 70.3 Vize-Weltmeister (Zell am See)

Hompage von Sebastian Kienle

Artikel über Kienle in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 11.10.2014

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Jürgen Klinsmann

Geboren wurde Jürgen Klinsmann am 30. Juli in Göppingen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Neben seiner Fußballkarriere absolvierte er eine Lehre zum Bäcker.

Sportlicher Werdegang

Mit neun Jahren fing Klinsmann beim TB Gingen das Fußballspielen an. Ein Jahr später wechselte er zum SC Geislingen. Er unterschrieb mit 16 Jahren einen Vertrag bei den Stuttgarter Kickers. Dort begann 1981 seine Profikarriere. 1984 wechselte er zum 1.Bundesligisten und Lokalrivalen VfB Stuttgart.

Von 1989 bis 1995 war Klinsmann bei internationalen Clubs unter Vertrag, darunter Inter Mailand, AS Monaco und Tottenham Hotspur. Anschließend spielte er zwei Jahre beim FC Bayer München, bei Sampdoria Genua und zuletzt bei Orange County Blue Star in den USA. Er war elf Jahre lang bis 1998 im Aufgebot der Nationalmannschaft.

Nach seiner aktiven Laufbahn war er von 2004 bis 2006 Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Klinsmann trainierte ab 2008 für ein Jahr den FC Bayern München, bis er von der Vereinsführung entlassen wurde. Seit 2010 arbeitet er als Partner bei der Firma SoccerSolutions und fungiert als Berater des Toronto FC.

Erfolge

1980-81        Nationalspieler der U16-Auswahl
1984-85        Nationalspieler der U21-Auswahl
1986             Finalteilnehmer des DFB-Pokals
1987/88        Torschützenkönig der Bundesliga
1988             Deutschlands „Fußballer des Jahres“
                     Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Seoul
1990             Weltmeister in Italien
1990/91        Gewinner des UEFA-Pokals mit Inter Mailand
1994             Wahl zum „Fußballer des Jahres“
1995             Englands „Fußballer des Jahres“
                     Ernennung zum „Welttorjäger“
2005             3. Platz beim Confederations-Cup
2006             3. Platz bei der Fußball-WM in Deutschland                                                                    

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Jürgen Klopp

Geboren wurde Jürgen Klopp am 16. Juni 1967 in Stuttgart. Er wurchs mit seinen beiden Schwestern im Schwarzwald bei Freudenstadt auf. Klopp ist in zweiter Ehe verheiratet und hat einen Sohn. Er lebt in Herdecke an der Ruhr. 

Sportlicher und beruflicher Werdegang

Als Amateur spielte Klopp unter anderem bei Eintracht Frankfurt, dem 1. FC Pforzheim und Rot-Weiss Frankfurt. Während seines Studiums an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main, das er 1995 als Diplom-Sportwissenschaftler abschloss, spielte er in der zweiten Fußball Bundesliga für den 1. FSV Mainz 05.

In seiner fußballerischen Laufbahn beim 1. FSV Mainz 05 bestritt Klopp von 1990 bis 2001 insgesamt 325 Zweitligaspiele und ist damit in dieser Liga alleiniger Rekordhalter im Verein. Er zählt als einer der erolgreichsten Spieler der Vereinsgeschichte. Nach dem Ende als aktiver Spieler wurde er Trainer des Vereins. Nachdem Mainz 05 den Aufstieg zweimal knapp verpasste, gelang dem Verein in der Saison 2003/2004 der Aufstieg in die erste Fußballbundesliga.

Seit dem 1. Juli 2008 trainiert Jürgen Klopp den Bundesligisten Borussia Dortmund. In der Saison 2009/10 qualifizierte sich der Verein mit dem fünften Platz für die Europa-League 2010/11. In den beiden Bundesligaspielzeiten 2010/11 und 2011/12 gewann Klopp als Trainer mit Borussia Dortmund die Deutsche Fußballmeisterschaft. Dabei überschritt Dortmund 2012 mit 81 Punkten als erster Verein der Bundesligageschichte die 80-Punkte-Marke. Direkt im Anschluss an diesen Erfolg gewann der Verein den DFB-Pokal durch einen 5:2-Sieg gegen den FC Bayern München in Berlin. Für Borussia Dortmund bedeutete das das erste Double der Vereinsgeschichte. Im Einvernehmen mit dem BVB beendete Klopp sein Zeit als Trainer Mitte des Jahres 2015. Seit Oktober 2015 ist er Trainer des FC Liverpool.

Zwischen 2005 und 2008 arbeitete Klopp als Experte bei Fußballübertragungen im ZDF an der Seite von Johannes B. Kerner, Urs Meier und Franz Beckenbauer. Bei der WM 2006 und der EM 2008 analysierte und diskutierte er die Spiele für das ZDF.                                                     

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Michael Kraus

Michael Kraus wurde am 28. September 1983 in Göppingen geboren, bekannt ist er unter seinem Spitznamen „Mimi“ Kraus. Momentan absolviert er eine Ausbildung als Bankkaufmann.

Sportlicher Werdegang

Begonnen mit dem Handballspielen hat Michael Kraus beim TSG Eislingen, anschließend spielte er bei TS Göppingen. Bis 2002 war er beim TSV Deizisau und spielte zwischen 2003 und 2007 bei „Frisch Auf! Göppingen".
Seit 2007 bis 2010 war er beim TBV Lemgo und spielte auf der Position "Rückraum Mitte". Seit 2010 spielt Michael Kraus für den HSV Hamburg.

Erfolge

2000     Württembergischer Meister mit der B-Jugend der TS Göppingen
2003     Teilnahme an der Junioren-WM 2003
2006     EHF-Cup-Finale
             5. Platz bei der Europameisterschaft
2007     Player of the Match des Hauptrundenspiels gegen Frankreich bei der
             Handball Weltmeisterschaft
             Gewinn der Weltmeisterschaft in Deutschland
             Mitglied des Allstar-Teams der WM
             3. Platz beim QS-Supercup
2008     4. Platz bei der Europameisterschaft in Norwegen
             Teilnahme mit der Nationalmannschaft an der Olympiade in Peking 
2009     5. Platz bei der Weltmeisterschaft in Kroatien
2010     10. Platz bei der Europameisterschaft in Österreich
             Gewinner des EHF-Pokals mit dem TVB Lemgo
                                                                                             

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Nadine Krause

Nadine Krause wurde am 25. März 1982 in Waiblingen geboren.

Sportlicher Werdegang

Ihre Karriere begann in Waiblingen in der Handball-Kindermannschaft. Später spielte Krause für den VfL Waiblingen in der zweiten Bundesliga.

1999 wechselte sie zur HSG Blomberg-Lippe und spielte dort bis 2001. Ebenfalls 1999 gab sie ihr Länderspieldebüt

Zwischen 2001 und 2007 gehörte Nadine Krause zum Bundesligakader von Bayer Leverkusen. Bis 2010 war sie beim dänischen Erstligisten FC Kopenhagen. Seit Juli 2010 spielt sie wieder beim HSG Blomberg/Lippe in der Position "Rückraum links".

Erfolge

1998       Deutsche Jugendmeisterin mit dem VfL Waiblingen
1999       Deutsche Jugendmeisterin mit dem VfL Waiblingen
2001       3. Platz bei der Juniorinnen Weltmeisterschaft
2002       Pokalsieger mit Bayer Leverkusen.
2003       3. Platz bei der Jugend Europameisterschaft
2005       6. Platz bei der Weltmeisterschaft (Krause wird Torschützenkönigin)
               Deutsche Vize-Pokalsiegerin mit Bayer Leverkusen
               Challenge Cup-Siegerin mit Bayer Leverkusen
               Wahl zur Handballerin des Jahres
               Torschützenkönigin der Bundesliga
2006       4. Platz bei der Europameisterschaft
               (Krause wird Torschützenkönigin)
               Deutsche Vizemeisterin mit Bayer Leverkusen
               Wahl zur Handballerin des Jahres
               Wahl zur Welthandballerin des Jahres
               Torschützenkönigin der Bundesliga
2007       Deutsche Vizemeisterin mit Bayer Leverkusen
               3. Platz bei der Weltmeisterschaft
2008       Teilnahme an den Olympischen Spielen mit der Nationalmannschaft 
2009       Europapokal der Pokalsieger mit dem FC Kopenhagen
2010       Dänischer Pokalsieger 2010 mit dem FC Kopenhagen 

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Joachim Löw

Joachim Löw wurde am 3. Februar 1960 in Schönau im Schwarzwald geboren. Er ist verheiratet.

Sportlicher Werdegang

In seiner Jugend spielte Löw zuerst bei dem TuS Schönau und dann beim FC Schönau. Dort wurde man schon früh auf sein Talent aufmerksam. Er wechselte daraufhin zum SF Eintracht Freiburg. 1978 begann seine Karriere als Profi-Fußballer beim SC Freiburg. Zu seinen weiteren Stationen gehörten der VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, der Karlsruher SC sowie die Schweizer Fußballvereine FC Schaffhausen, FC Winterthur und der FC Frauenfeld. Mit 81 Toren in 252 Spielen ist Löw bis heute Rekordschütze des SC Freiburg.

Nach seiner aktiven Laufbahn als Fußballspieler war Löw Trainer bei diversen deutschen und internationalen Vereinen, unter anderem beim VfB Stuttgart, beim Karlsruher SC, bei Fenerbahce Istanbul, bei Adanaspor, beim FC Tirol Innsbruck und bei Austria Wien. Seit dem 1. August 2006 ist er Bundestrainer der Deutschen Fußballnationalmannschaft, zuvor war er zwei Jahre Co-Trainer. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien, 2014, errang Löw mit der deutschen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel. Der deutschen Nationalmannschaft gelang damit zum ersten Mal seit 24. Jahren der Titelgewinn. Er wurde von der FIFA zum Trainer des Jahres 2014 gewählt.

Als Gruppenerster hat sich die deutsche Nationalmannschaft mit Trainer Joachim Löw für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich qualifiziert.

Erfolge

1979-1980       Spieler U-21 Nationalmannschaft
1996/97           Sieger des DFB-Pokals mit dem VfB Stuttgart
1997/98           Finalteilnehmer um den UEFA-Cup
1998-1999       Trainer bei Fenerbahce Istanbul. 3. Platz in der Süper Lig
2001/02           Meister mit dem 1.FC Tirol Innsbruck
2005                3. Platz beim Confederations-Cup
2006                3. Platz bei der Fußball-WM in Deutschland
2008                Vize-Europameister
2010                3. Platz bei der Fußball-WM in Südafrika 
2014                Fußball-Weltmeister in Brasilien

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Annika Lurz

Annika Lurz wurde am 6. September 1979 in Karlsruhe geboren. Sie ist verheiratet und hat Lehramt (Grundschule) studiert.

Sportlicher Werdegang

Annika Lurz fing im Alter von 7 Jahren beim SSC/KSN Karlsruhe mit dem Schwimmsport an. Dort blieb sie zehn Jahre bis 1996. Zwischen 1996 und 2002 schwamm sie bei der SG Frankfurt. Seit 2002 trainierte Lurz beim SV Würzburg 05. 2009 beendete Lurz ihre aktive Laufbahn.

Annika Lurz' Spezialdisziplin waren die Freistil- und Rückenstrecken, vor allem in der Distanz über 200 Meter. 2009 beendete sie ihre aktive Laufbahn.

Erfolge

1995    Zweifache Deutsche Jahrgangsmeisterin (100m Rücken, 200m Rücken)
1996    Deutsche Jahrgangsmeisterin (200m Rücken)
            Berufung in die deutsche Nationalmannschaft
            4. Platz Deutsche Meisterschaft auf der Kurzbahn (50m Rücken)
2000    Deutsche Mannschafts- und Staffelmeisterin
2002    4. und 6. Platz bei der Deutschen Meisterschaft auf der Kurzbahn
2003    6. Platz bei der Europameisterschaft auf der Kurzbahn (200m Rücken)
            Deutsche Vizemeisterin auf der Kurzbahn (200m Rücken)
2004    8. Platz bei der Europameisterschaft auf der Kurzbahn (200m Rücken)
            Deutsche Vizemeisterin auf der Kurzbahn (200m Rücken)
            4. Platz Deutschen Meisterschaften auf der Langbahn (200m Rücken)
2005    Vize-Weltmeisterin auf der Langbahn in der Staffel (4x100m Freistil)
            11. Platz bei der Weltmeisterschaft auf der Langbahn(200m Rücken)
            3. Platz bei der Europameisterschaft auf der Kurzbahn (200m Rücken)
            Deutsche Meisterin auf der Kurz- und Langbahn (200m Rücken)
            Deutsche Meisterin auf der Kurzbahn (200m Freistil, 400m Lagen)
2006    Weltrekord und Europameisterin in der Staffel (4x100m Freistil)
            Vize-Europameisterin auf der Langbahn (200m Freistil)
            3.Platz bei der Weltmeisterschaft auf der Kurzbahn (200m Freistil)
            3. Platz bei der Europameisterschaft in der Staffel (4x50m Freistil)
            4. Platz bei der Europameisterschaft (200m Freistil, 400m Freistil)
            Deutsche Meisterin (200m Freistil, 400m Freistil)
            Deutsche Vizemeisterin (100m Freistil, 200m Rücken)
2007    Vize-Weltmeisterin (200m Freistil)
            Vize-Weltmeisterin in der Staffel (4x200m Freistil)
            4. Platz bei der Weltmeisterschaft in der Staffel (4x100m Freistil)
            Deutsche Meisterin auf der Langbahn (200m Freistil)
2008    Teilnahme mit der 4 x 200m-Staffel an den Olympischen Spielen

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Christina Obergföll

Christina Obergföll wurde am 22. August 1981 in Lahr im Schwarzwald geboren. Sie studierte Sport und Englisch an der Universität Freiburg. Im Oktober 2010 begann sie ihr Masterstuidum in Gesundheitsmanagement.

Sportlicher Werdegang

Ihre Karriere begann Christina Obergföll 1987 bei der TUS Mahlberg mit Leichtathletik. Dort blieb sie bis 1996. Zunächst nahm sie an Wettkämpfen in der Mehrkampfdisziplin teil, seit 1997 trainiert sie bei der LG Offenburg, hier hat sich Obergföll auf die Disziplin des Speerwurfs spezialisiert.

Den wohl größte Erfolg ihrer bisherigen Karriere errang Christina Obergföll, als sie bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2005 die Silbermedaille gewann und dabei mit einem Speerwurf auf 70,03 Meter einen Europarekord aufstellte, der erst drei Jahre später eingestellt wurde.

2000     Zweifache Deutscher Jugendmeisterin
             Deutsche Juniorenmeisterin
             8. Platz bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft
2001     Deutscher Juniorenmeisterin
             9. Platz bei der U23 Junioren-Weltmeisterschaft
2002     Deutsche Juniorenrekordhalterin (60,61 Meter)
2004     Deutsche Vizemeisterin
             Olympiateilnahme
2005     Europarekordhalterin (70,03 Meter)
             Vize-Weltmeisterin
             Deutsche Vizemeisterin
2006     4. Platz bei den Europameisterschaften
             Deutsche Vizemeisterin
2007     Vize-Weltmeisterin
             Siegerin des Europacups in München
2008     Bronze bei den Olympischen Spielen in Peking                                               Deutsche Meisterin                                                  2010     Silbermedaille bei der Leichtathletik-EM in Barcelona                          

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Martin Schmitt

Geboren wurde Martin Schmitt am 29. Januar 1978 in Villingen-Schwenningen. Er ist ledig und studiert an der Universität Freiburg BWL.

Sportlicher Werdegang

Martin Schmitt kam bereits mit drei Jahren zum alpinen Skisport. Er begann zunächst mit der Nordischen Kombination, wechselte aber schnell zum Skispringen. 1991 wurde er in den Nachwuchskader des DSV aufgenommen.

Erste internationale Erfolge erzielte er in der Saison 1995/96 im Interkontinental-Cup. Als Schüler des Skiinternats in Furtwangen hatte er seinen ersten großen Erfolg, als er die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften 1997 in Trondheim gewann. Seine erste Teilnahme an der legendären Vier-Schanzen-Turnee war zur Saison 1996/97. Den Durchbruch und die ersten großen Einzelsiege gelangen Schmitt 1998/99. 1998/99 und 1999/2000 erreichte er mit dem Gewinn des Gesamtweltcups seine größten sportlichen Erfolge.

Chronische Kniebeschwerden im Jahr 2001 verhinderten eine Anknüpfung an frühere Bestleistungen. 2006 kehrte Schmitt wieder an die Weltspitze zurück und ist bis heute trotz Rücktrittsgerüchten seitens der Medien und von Kriitkern noch aktiv im Sport.

Erfolge

1997       Bronzemedaille Teamspringen WM in Trondheim
               Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften
1998       5 Weltcupsiege
               Silbermedaille Teamspringen Olympische Spiele in Nagano
1999       9 Weltcupsiege
               Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften
               Goldmedaille Team- und Einzelspringen WM in Ramsau
               1. Platz Gesamt-Weltcup
               1. Platz Skiflug-Weltcup
               Sportler und Mannschaft des Jahres
2000       10 Weltcupsiege
               3. Platz Vier-Schanzen-Tournee
               1. Platz Gesamt-Weltcup
2001       3 Weltcupsiege
               Goldmedaille Einzelspringen bei den Deutschen Meisterschaften
               Gold- und Bronzemedaille Teamspringen, Gold- und Silbermedaille im                Einzel bei der WM in Lahti
               2. Platz Vier-Schanzen-Tournee
               2. Platz Gesamt-Weltcup                                                                 
2002       Goldmedaille Teamspringen Olympische Spiele in Salt Lake City
2005       Silbermedaille Teamspringen WM in Oberstdorf
               Bronzemedaille Teamspringen Deutsche Meisterschaft
2007       Bronzemedaille Einzelspringen Deutsche Meisterschaft
2009       Silbermedaille Einzelspringen WM Liberec
               Goldmedaille Teamspringen Deutsche Meisterschaft
2010       Bronzemedaille Team- und Einzelspringen Deutsche Meisterschaft
               Silbermedaille Teamspringen Olympische Spiele in Vancouver

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Sabine Spitz

Sabine Spitz wurde am 27. Dezember 1971 in Herrischried/Bad Säckingen geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Chemielaborantin und ist verheiratet.

Sportlicher Werdegang

1990 begann Sabine Spitz mit dem Mountainbiken. Zu dieser Zeit allerdings nur als Hobby. Ihr heutiger Ehemann brachte Spitz zum Mountainbike-Wettkampfsport. An ihrem ersten Rennen nahm sie 1994 teil. Bald darauf hatte sie erste Erfolge in der Schweiz. Schon ein Jahr später schaffte Spitz die Qualifikation zur Weltmeisterschaft im heimischen Schwarzwald und erzielte dort den 45. Platz.

Bereits im Jahr 1996 wurde sie in die Nationalmannschaft berufen mit dem Ziel an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney teilzunehmen. 1999 wechselte sie in ein internationales Top-Team und nahm 2000 an den Olympischen Sommerspielen in Sydney teil, bei denen sie Neunte wurde.

2002 schaffte sie den Sprung an die Weltrangspitze und ist damit die erste deutsche Mountainbikerin, der das gelang. Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking gewann sie die Goldmedaille in der Disziplin Cross Country.

Erfolge

1996     Berufung in die deutsche Nationalmannschaft
2000     9. Platz bei den Olympischen Sommerspielen
2001     Deutsche Meisterin
             Vize-Europameisterin
2002     Deutsche Meisterin
             3. Platz bei der Weltmeisterschaft
             2. Platz in der Weltcup Gesamtwertung
             Sieg des Weltcups in Vancouver
             Erste der UIC Weltrangliste (07/2002-08/2003)
2003     Deutsche Meisterin
             3. Platz bei der Europameisterschaft
             Weltmeisterin
             2. Platz in der Weltcup Gesamtwertung
2004     Deutsche Meisterin
             3. Platz bei den Olympischen Sommerspielen
             3. Platz bei der Europameisterschaft
2005     Deutsche Meisterin
             2. Platz in der Weltcup Gesamtwertung
2006     Deutsche Meisterin
             3. Platz bei der Europameisterschaft
             3. Platz in der Weltcup Gesamtwertung
2007     Marathon-Europameisterin
             Vize-Weltmeisterin
2008     Deutscher Meisterin
             Vize-Weltmeisterin
             Olympiasiegerin in Cross Country bei den Olympischen Spielen      2009     3. Platz bei der Europameisterschaft              

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Daniel Unger

Geboren wurde Daniel Unger am 22. März 1978 in Ravensburg.

1997 legte er das Abitur in Bad Saulgau ab. Zwischen 1998 und 2000 war er Bundeswehrsoldat in der Sportfördergruppe Mainz. Anschließend machte Unger bis 2003 eine Ausbildung zum Gas-Wasser-Sanitär-Installateur. Seit 2005 studiert er Betriebswirtschaftslehre in Sigmaringen.

Sportlicher Werdegang

1990 begann Daniel Unger mit dem Triathlonsport. Obwohl er zunächst nicht sehr erfolgreich damit war, ließ er sich nicht entmutigen und wurde 1993 für die Jugend-Nationalmannschaft nominiert. Seit 2004 ist er Profi-Triathlet und auch Aktivensprecher der deutschen Triathlon-Nationalmannschaft.

Erfolge

1992     Baden-Württembergischer Jugendmeister
1993     Baden-Württembergischer Jugendmeister
             Zweiter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften
1994     Baden-Württembergischer Landesmeister
             Vize-Europameister mit der deutschen Mannschaft
1995     Gewinn des LBS-Nachwuchscup
             Baden-Württembergischer Mannschaftsmeister
1996     Deutscher Mannschaftsmeister
             Vize-Europameister und Vize-Weltmeister mit der deutschen
             Mannschaft
1997     Baden-Württembergischer Juniorenmeister
1998     Deutscher Vizemeister und deutscher Mannschaftsmeister
             WM-Dritter mit der deutschen Mannschaft (13. in der Einzelwertung)
1999     Deutscher Meister in der Bundesliga
2000     Deutscher Meister in der Bundesliga
             Gewinn der German Open
             Militärweltmeister und Gesamtsieg der Top 4 Tour
2001     12. Platz bei der EM in Karlsbad
             22. Platz bei der WM in Edmonton
2002     4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften
             Top-Ten-Platzierungen bei verschiedenen Weltcups
2003     Top-Ten-Platzierungen bei verschiedenen Weltcups
2004     Deutscher Meister
             3. Platz bei der Europameisterschaft
             Olympiaqualifikation (Nicht-Teilnahme wegen Krankheit)
2005     Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften
2006     Top-Ten-Platzierungen bei verschiedenen Weltcups
2007     Gewinn der Weltmeisterschaft in Hamburg
             Mannschafts-Europameister
             Dritter bei der Europameisterschaft
2008     6. bei den Olympischen Spielen in Peking
             Zwei Weltcup-Siege

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